Wie ich heute morgen aus dem SelfHTML-Blog erfahre, ist eine seit vielen Jahren vermisste Funktionalität nun endlich in den Nightly Builds der Gecko-Engine aufgetaucht: Die Unterstützung der ­ HTML-Entität.

Was es damit auf sich hat, ist beinahe schnell erklärt: shy steht für “soft hyphen” und kann vom Webautoren in längere Wörter eingefügt werden, um Stellen zu markieren, an denen das Wort getrennt werden darf, falls nötig. Diese Form von Silbentrennung ist zwar in HTML kaum in freier Wildbahn anzutreffen, doch in den Spezifikationen steht sie schon ziemlich lange drin!

Donau­dampf­schiff­fahrts­kapitän

Wenn also Firefox 3 rauskommt, dürfte es möglich sein, auch mit Blocksatz zu hantieren, ohne riesige Löcher in den Satz zu reißen – vorausgesetzt, man macht sich die Mühe, alles entsprechend auszuzeichnen. Und natürlich gibt es noch mehr Probleme – die hier wunderbar beschrieben sind! (Und bevor jemand schreit: Klar, dass Opera und Safari das schon länger beherrschen …)

Kommentare (1) 05.07.2007, gerritvanaaken

Es nutzten schon ein paar Leute den Firefox. ;-) Von daher sollte man Technologien auch nur dann nutzen, wenn sie sich problemlos verhalten, was (du hast es ja verlinkt) noch lange nicht der Fall ist. Denn mit shy untersetzte Wörter lassen sich nicht mit der Suche suchen.

Submitted by David Maciejewski (not verified) on 06.07.2007.